Mediation zur Konfliktlösung - Patrick Kelley

Mediation zur Konfliktlösung

Als zertifizierter Mediator unterstütze ich meinen Arbeitgeber bei der außergerichtlichen Konfliktlösung und berate Fach- und Führungskräfte. Aufgrund meiner zusätzlichen Erfahrungen als Trainer helfe ich Schulen bei der Entwicklung und Einführung von Mediatorenprogrammen, wie z.B. für Streitschlichtung an Schulen. Was ist Mediation? Mediation ist ein Verfahren zur alternativen Beilegung eines Konflikts. Die Prinzipien der Mediation und der gegenseitige, wertschätzende Umgang der Konfliktparteien (Medianten) miteinander sind die Basis des Verfahrens. In der Mediation bekommt jede Konfliktpartei die Gelegenheit, ihren Standpunkt sowie ihre Interessen zu vertreten. Dabei führt der Mediator durch die verschiedenen Phasen (Ablauf eines Mediationsverfahrens) und ist neutral. Die Konfliktparteien erarbeiten und verhandeln, mit Hilfe des Mediators, selbst und eigenverantwortlich verschiedene Lösungsmöglichkeiten. Dabei steht im Vordergrund eine „win-win-Lösung“ für beide Konfliktparteien und nicht nur ein Kompromiss. Im Anschluss erfolgt eine einvernehmliche, für beide Seiten interessensgerechte Lösung, auch in Verbindung mit zukünftigen Maßnahmen zur Konfliktlösung.

Prinzipien der Mediation

Der Erfolg einer Mediation ist maßgeblich davon abhängig, dass alle Beteiligten für die Dauer des Verfahrens die nachfolgenden Prinzipien beachten und einhalten: - Freiwilligkeit - Eigenverantwortlichkeit - Vertraulichkeit - Neutralität - Allparteilichkeit

Ort, Zeit und Dauer der Mediation

Zu Beginn eines Mediationsverfahrens ist mit allen Beteiligten abzustimmen, an welchem Ort und zu welcher Zeit die Sitzungen stattfinden sollen, sowie die Dauer des Mediationsverfahrens. Hilfreich ist es, wenn ein Ort gefunden wird, an dem sich alle Beteiligten wohl und ungestört fühlen können.

Regeln des Mediationsverfahren

Für einen Erfolg des Mediationsverfahrens bedarf es gewisse Regeln. Regelungen zur Mediation finden sich im Mediationsgesetz ( MediationsG ). Darüber hinaus können zu Beginn eines Verfahrens, in Abstimmung aller Beteiligten, zusätzliche Regelungen getroffen werden, die in dem Mediationsvertrag schriftlich festgehalten werden können.

Ablauf eines Mediationsverfahrens

Phase I Vorbereitung, Einführung, Erklärung, Vereinbarung Phase II Informations- und Themensammlung Phase III Bedürfnis- und Interessenklärung Phase IV Kreative Ideensuche, Bildung von Lösungsoptionen Phase V Bewertung und Auswahl der Lösungsoptionen Phase VI Mediationsvereinbarung, Machbarkeitsprüfung, Umsetzung
Schülerstreitschlichtung (Mediation) an Schulen Kinder und Heranwachsende können sehr schnell durch unterschiedliche Interessen, Bedürfnisse und persönliche Ansichten in Streitigkeiten geraten. Gerade in der Schule, wo Schülerinnen und Schüler ständig in Kontakt sind, treten Konflikte häufiger auf. Damit Konflikte nicht in verbalen oder körperlichen Auseinandersetzungen enden, gibt es sogenannte „Mediatorenprogramme“, wie z.B. die Schülerstreitschlichtung. Bei der Schülerstreitschlichtung geben Lehrer Kompetenzen ab und Schülerinnen und Schüler übernehmen mehr Verantwortung für ihr Handeln. Um eine strukturierte Konfliktlösung zu gewährleisten, wird das Mediationsverfahren, begleitet durch einen ausgebildeten Mediator, genutzt. Das Mediatorenprogramm bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, für einen konstruktiven Umgang mit Konflikten bzw. die Befähigung, diese selbst zu lösen, und ermöglicht gleichzeitig die Chance der Weiterentwicklung der sogenannten Schlüsselqualifikationen. Die Schlüsselqualifikationen sind:

Fachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler… besitzen ein altersgemäßes Fachwissen. können Gelerntes auf andere Situationen übertragen und anwenden. können Fehler erkennen und berichtigen.

Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler… können Informationen aufnehmen, diese verstehen und umsetzen. können sich selbst etwas erarbeiten und vorstellen bzw. beschreiben. können sich selbst organisieren. können eigene Entscheidungen treffen und diese vertreten, z.B. als Schiedsrichter.

Sozialkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler… sind hilfsbereit und können gemeinsam Aufgaben bearbeiten. können Rücksicht auf andere nehmen und sich an Regeln / Vereinbarungen halten. können sich objektiv ausdrücken. können Verantwortung übernehmen und für diese einstehen.

Selbstkompetenz / Personalkompetenz / Individualkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler… sind aufgeschlossen gegenüber Neuem und können sich selbst motivieren (z.B. Neugier). können ihre Gefühle beschreiben und reflektieren. können sich realistisch erreichbare Ziele setzen. besitzen Selbstvertrauen und können mit Misserfolgen umgehen. sind teamfähig, besitzen eine „gesunde“ Toleranz und können eigene Lösungen entwickeln.

Streitschlichtung an Schulen

Streitschlichtung an Schulen - Patrick Kelley
Mediation zur Konfliktlösung - Patrick Kelley

Mediation zur Konfliktlösung

Als zertifizierter Mediator unterstütze ich meinen Arbeitgeber bei der außergerichtlichen Konfliktlösung und berate Fach- und Führungskräfte. Aufgrund meiner zusätzlichen Erfahrungen als Trainer helfe ich Schulen bei der Entwicklung und Einführung von Mediatorenprogrammen, wie z.B. für Streitschlichtung an Schulen. Was ist Mediation? Mediation ist ein Verfahren zur alternativen Beilegung eines Konflikts. Die Prinzipien der Mediation und der gegenseitige, wertschätzende Umgang der Konfliktparteien (Medianten) miteinander sind die Basis des Verfahrens. In der Mediation bekommt jede Konfliktpartei die Gelegenheit, ihren Standpunkt sowie ihre Interessen zu vertreten. Dabei führt der Mediator durch die verschiedenen Phasen (Ablauf eines Mediationsverfahrens) und ist neutral. Die Konfliktparteien erarbeiten und verhandeln, mit Hilfe des Mediators, selbst und eigenverantwortlich verschiedene Lösungsmöglichkeiten. Dabei steht im Vordergrund eine „win- win-Lösung“ für beide Konfliktparteien und nicht nur ein Kompromiss. Im Anschluss erfolgt eine einvernehmliche, für beide Seiten interessensgerechte Lösung, auch in Verbindung mit zukünftigen Maßnahmen zur Konfliktlösung.

Prinzipien der Mediation

Der Erfolg einer Mediation ist maßgeblich davon abhängig, dass alle Beteiligten für die Dauer des Verfahrens die nachfolgenden Prinzipien beachten und einhalten: - Freiwilligkeit - Eigenverantwortlichkeit - Vertraulichkeit - Neutralität - Allparteilichkeit

Ort, Zeit und Dauer der Mediation

Zu Beginn eines Mediationsverfahrens ist mit allen Beteiligten abzustimmen, an welchem Ort und zu welcher Zeit die Sitzungen stattfinden sollen, sowie die Dauer des Mediationsverfahrens. Hilfreich ist es, wenn ein Ort gefunden wird, an dem sich alle Beteiligten wohl und ungestört fühlen können.

Regeln des Mediationsverfahren

Für einen Erfolg des Mediationsverfahrens bedarf es gewisse Regeln. Regelungen zur Mediation finden sich im Mediationsgesetz ( MediationsG ). Darüber hinaus können zu Beginn eines Verfahrens, in Abstimmung aller Beteiligten, zusätzliche Regelungen getroffen werden, die in dem Mediationsvertrag schriftlich festgehalten werden können.

Ablauf eines Mediationsverfahrens

Phase I Vorbereitung, Einführung, Erklärung, Vereinbarung Phase II Informations- und Themensammlung Phase III Bedürfnis- und Interessenklärung Phase IV Kreative Ideensuche, Bildung von Lösungsoptionen Phase V Bewertung und Auswahl der Lösungsoptionen Phase VI Mediationsvereinbarung, Machbarkeitsprüfung, Umsetzung
Schülerstreitschlichtung (Mediation) an Schulen Kinder und Heranwachsende können sehr schnell durch unterschiedliche Interessen, Bedürfnisse und persönliche Ansichten in Streitigkeiten geraten. Gerade in der Schule, wo Schülerinnen und Schüler ständig in Kontakt sind, treten Konflikte häufiger auf. Damit Konflikte nicht in verbalen oder körperlichen Auseinandersetzungen enden, gibt es sogenannte „Mediatorenprogramme“, wie z.B. die Schülerstreitschlichtung. Bei der Schülerstreitschlichtung geben Lehrer Kompetenzen ab und Schülerinnen und Schüler übernehmen mehr Verantwortung für ihr Handeln. Um eine strukturierte Konfliktlösung zu gewährleisten, wird das Mediationsverfahren, begleitet durch einen ausgebildeten Mediator, genutzt. Das Mediatorenprogramm bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, für einen konstruktiven Umgang mit Konflikten bzw. die Befähigung, diese selbst zu lösen, und ermöglicht gleichzeitig die Chance der Weiterentwicklung der sogenannten Schlüsselqualifikationen. Die Schlüsselqualifikationen sind:

Fachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler… besitzen ein altersgemäßes Fachwissen. können Gelerntes auf andere Situationen übertragen und anwenden. können Fehler erkennen und berichtigen.

Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler… können Informationen aufnehmen, diese verstehen und umsetzen. können sich selbst etwas erarbeiten und vorstellen bzw. beschreiben. können sich selbst organisieren. können eigene Entscheidungen treffen und diese vertreten, z.B. als Schiedsrichter.

Sozialkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler… sind hilfsbereit und können gemeinsam Aufgaben bearbeiten. können Rücksicht auf andere nehmen und sich an Regeln / Vereinbarungen halten. können sich objektiv ausdrücken. können Verantwortung übernehmen und für diese einstehen.

Selbstkompetenz / Personalkompetenz /

Individualkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler… sind aufgeschlossen gegenüber Neuem und können sich selbst motivieren (z.B. Neugier). können ihre Gefühle beschreiben und reflektieren. können sich realistisch erreichbare Ziele setzen. besitzen Selbstvertrauen und können mit Misserfolgen umgehen. sind teamfähig, besitzen eine „gesunde“ Toleranz und können eigene Lösungen entwickeln.

Streitschlichtung an Schulen

Streitschlichtung an Schulen - Patrick Kelley
Patrick J. Kelley
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